Montag, 15. Juli 2019
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Andreas Höfer

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Andreas Höfer, geboren 1964 in Potsdam, studierte an der Hochschule für Film und Fernsehen „Konrad Wolf“ in Potsdam-Babelsberg, wo er später auch als Dozent lehrte. Seit 1990 ist er als freier Kameramann tätig. Er hat an über 80 Filmen mitgewirkt. Sowohl bei Dokumentar- als auch bei Spielfilmen für Kino und Fernsehen.

Bereits während des Studiums begann seine langjährige Zusammenarbeit mit dem Regisseur Andreas Dresen (u.a. Gundermann, Whisky mit Wodka, Sommer vorm Balkon, Raus aus der Haut, Nachtgestalten (Spezialpreis des polnischen Camerimage-Festivals 1999), Herr Wichmann von der CDU). 1999 begann seine Zusammenarbeit mit Volker Schlöndorff, mit dem er u.a. Die Stille nach dem Schuss (Goldene Kamera 2000 des Internationalen Filmkamerafestivals Manaki Brothers) und Strajk – Die Heldin von Danzig (Bayerischer Filmpreis 2006) realisierte. Weiter führte er die Kamera u.a. bei folgenden Kino-und Fernsehfilmen: AmTag, als Bobby Ewing starb (R: Lars Jessen), Beautiful Bitch (R: Theo Krieger), Monsoon Baby (R: Andreas Kleinert), Ghetto (R: Audrius Juzenas), Empathie (Deutscher Kamerapreis Bester Fernsehfilm 2010), Inklusion (R: Marc-Andreas Bochert), Eine Braut kommt selten allein (R: Buket Alakus) oder Fleisch ist mein Gemüse (R: Christian Görlitz). Neben seiner Tätigkeit als Kameramann ist Höfer auch als Fotograf aktiv. Jüngst erschienen seine Porträts und Dokumentationen für das Buch "Lasst uns reden - Frauenprotokolle aus der Colonia Dignidad (Chile)" und eine Fotoausstellung 2017/18 im Foyer des Hans-Otto-Theater Potsdam mit Kinderporträts aus einem Erstaufnahmelager für Geflüchtete.

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