Mittwoch, 12. Dezember 2018
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Matthias Coers

Matthias Coers  fotografiert von Lennart Horst-low-c

... arbeitet als unabhängiger Filmemacher und Soziologe. Als freiberuflicher Journalist und Kameramann produziert er Fotos, Texte und Videos u.a. mit Gewerkschaften, Mieterorganisationen, der AIDS-Hilfe und für Zeitungen. 

Er kooperiert mit partizipativen Initiativen, organisiert Vorträge und Veranstaltungsreihen zu den Schwerpunkten Stadtentwicklung, Soziale Infrastruktur und Erinnerungskultur.  

Seit der Premiere des Dokumentarfilms „Mietrebellen – Widerstand gegen den Ausverkauf der Stadt“ im Frühjahr 2014 hat er in über achtzig Städten mehr als 200 Vortrags- und Filmveranstaltungen abgehalten. Z.B. in Moskau, Neapel oder Wien wurde auf Einladung zu wissenschaftlichen Konferenzen, politischen Organisationen, dem Goethe-Institut den Bürger:innen und dem Fachpublikum vom nachbarschaftlichen Engagement in der Metropole Berlin berichtet. Der in Co-Regie produzierte erste Langfilm wird auf internationalen Festivals gezeigt, hat in Berlin über 200 Kinoaufführungen erreicht, wurde in 20 Ländern gezeigt und erhält gegenwärtig Untertitel in der neunten Sprache.

 Matthias Coers ist zuständig für die Bildredaktion des Berliner MieterEchos, hält Lecture Screenings zum Thema Wohnen und ist seit längerem für das European Media Art Festival tätig. 2016 war er schon einmal Mitglied der Berlinale Friedensfilmpreisjury.

Im Frühjahr 2017 hatte sein neuer Dokumentarfilm „Das Gegenteil von Grau“ Premiere. Er behandelt das Thema „Kampf um Wohnraum“ aus der Perspektive der Bevölkerung des Ruhrgebietes. Auch dieser Film wird in vielen verschiedenen Sprachversionen vertrieben.

 Derzeit arbeitet Matthias Coers mit Videoprojekten zu den Themen „Immobilienwirtschaft am Beispiel Berlin“, zur Geschichte des Antifaschismus in Westdeutschland und zu Housing in Europa.

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