Samstag, 18. August 2018
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Akkreditierung von Journalisten für die Berichterstattung von der Friedensfilmpreisverleihung über Martin Zint, presse[at]friedensfilm.de,
Berlinale Akkreditierungen gelten nicht!


Mitteilung an die Medien (5/2018)

 

33. Friedensfilmpreis der 68. Berlinale an „The Silence of Others“ verliehen


"Dieser Film kann Menschen ändern"


Almudena Carracedo und Robert Bahar, Regisseure von „The Silence of Others“, nahmen am 25. Februar in Berlin den Friedensfilmpreis der Berlinale persönlich entgegen. Ellen Ueberschär, Vorstand der Heinrich Böll Stiftung, und Judith Ohene, Geschäftsführerin des Weltfriedensdienst e.V. übergaben die von Otmar .Alt geschaffene Bronzefigur und eine Urkunde über das Preisgeld von 5.000 €.

 

„Der Film ist vor einer Woche fertig geworden, nach sieben Jahren Arbeit an dem Projekt. Jetzt sind wir am Ende einer siebenjährigen Reise und am Beginn einer neuen. Den Filmemacherhut setzen wir erst einmal ab und ziehen den Aktivistenhut auf.“ sagte Frau Carracedo unter dem Applaus des Publikums. „8.000 Gemeinden in Spanien sollten den Film sehen.“

 

„Unser Film ist ein bescheidener Beitrag zum Dialog, wir starten jetzt eine Kampagne um die Wirkung des Filmes zu erhöhen. In Spanien ist die Zeit zum Erinnern gekommen. Die junge Generation sollte zurückschauen, sie weiß tatsächlich nichts über die Grausamkeiten des Franco Regimes“ fügte Robert Bahar an. „Wir haben erlebt, wie der Film Menschen verändert. Nachdem sie ihn gesehen haben sagen sie, jetzt verstehe ich die Bedeutung des Erinnerns und die schlimmen Folgen der Straflosigkeit.“

 

Matthias Coers und Peter Steudtner trugen die Laudatio der Jury gemeinsam vor. „Bei aller Nähe – die durch Kamera und Ton eindeutig und überzeugend herüberkommt und die Spannung bis zur letzten Minute aufrechterhält – macht der Film jedoch auch über die Spanische Bewegung gegen das Vergessen hinaus deutlich, wie wesentlich Erinnerungskultur und Geduld für demokratische und demokratisierende Prozesse sind, die einen wesentlichen Teil des Friedens in Europa ausmachen. Wer sich dem Erinnern verweigert, ist verführbar. Er oder sie kann von Menschenfeinden und Kriegstreibern benutzt werden. Der Schlüssel zum Frieden in Europa war immer auch die Erinnerung und das Sich-seiner-Schuld-stellen.“ formulierte die Jury. Und bei aller Geduld und Vertrauen auf demokratische Prozesse braucht es die Mutigen und auch Unnachgiebigen, die nicht schweigen, sondern vorangehen, eine Erinnerungskultur zu etablieren – die eigentlich im Interesse aller sein sollte“.

 

Fotos von der Preisverleihung zum download: siehe unten


Pressekontakt: Martin Zint,
presse@friedensfilm.de oder Tel. 0170 3812822

 

     https://twitter.com/Berlinale_FFP30        https://www.facebook.com/Friedensfilmpreis-der-Berlinale-2030059373894578/


Bilder von der Preisverleihung

Bild 1 - Ellen Ueberschär
Bild 2 - Judith Ohene
Bild 3 - Almudena Carracedo
Bild 4 - Matthias Coers und Peter Steudtner
Bild 5 - Robert Bahar

Alle Fotos mit diesem Urhebervermerk,  Foto: Stephan Röhl,

Rechte: Creative Commons Lizenz

 

 


Mitteilung an die Medien (4/2018)

Der 33. Friedensfilmpreis bei der 68. Berlinale geht an

"The Silence of Others" von Almudena Carracedo und Robert Bahar
USA / Spanien 2018

Der Preis ist mit 5.000 € dotiert und wird in Form einer von Otmar Alt geschaffenen Bronzeplastik übergeben. 2018 zum 33. Mal in direkter Folge.

Die Verleihung findet statt am 25. Februar 2018, 17 Uhr im Hackeschen Höfe Kino, Berlin.
Einer der RegisseurInnen wird den Preis persönlich in Empfang nehmen.

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Der Friedensfilmpreis wird von einem Trägerkreis aus zivilgesellschaftlichen Gruppen organisiert. Er besteht derzeit aus der Heinrich-Böll-Stiftung, der Friedensinitiative Zehlendorf und dem Weltfriedensdienst.


Mitteilung an die Medien (3/2018)

68. Berlinale – Friedensfilmpreis

Rebell für den Frieden

Sein Name steht für den Kampf um bezahlbaren Wohnraum: Matthias Coers, Regisseur der Dokumentarfilme „MIETREBELLEN“ und „DAS GEGENTEIL VON GRAU“.

Bei der 68. Berlinale ist er Mitglied der Friedensfilmpreisjury. Im Interview beantwortet er u.a. die Fragen: 

Was macht einen Friedensfilm aus?

Wie gehen Rebellion und Frieden zusammen?

Was nutzt ein Friedensfilmpreis?

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Das vollständige Interview finden Sie hier [] zur freien Verwendung mit Urheberhinweis „Trägerkreis Friedensfilmpreis“

Rückfragen an: Martin Zint, presse@friedensfilm.de, 0170381282      


Mitteilung an die Medien ( 2/2018)

Interview mit Peter Steudtner zu seiner Mitwirkung in der Jury des Friedensfilmpreises bei den Internationalen Filmfestspielen Berlin / Berlinale.

Wie geht es ihm heute?

Hegt er Groll gegen seine Peiniger?

Was kann das Medium Film in der Friedensarbeit leisten?

Das vollständige Interview finden Sie hier [...]
zur freien Verwendung. mit Urheberhinweis „Trägerkreis Friedensfilmpreis“

Rückfragen an: Martin Zint, presse@friedensfilm.de, 01703812822


Mitteilung an die Medien, (1/2018) 

68. BERLINALE – 33. Friedensfilmpreis

 

Anlässlich der 68. BERLINALE wird der 33. Friedensfilmpreis verliehen. Es ist weltweit der einzige Preis dieser Art bei einem A-Filmfestival und mit 5.000 Euro dotiert. Er wird in Form einer von Otmar Alt gestalteten Bronzeplastik übergeben.

Die Bekanntgabe des Preisträgers erfolgt am späten Abend des 23. Februar 2018.

Preisverleihung: Sonntag, 25. Februar 2018 um 17 Uhr im Hackesche Höfe Kino 

Träger des Friedensfilmpreises – die Heinrich Böll Stiftung, der Weltfriedensdienst e.V. und die Friedensinitiative Zehlendorf – hat eine kompetente Jury berufen, die aus allen Berlinale-Beiträgen bereichsübergreifend den Preisträger 2017 auswählt. Dazu werden bis zu 50 Filme aller Kategorien gesichtet.

Mitglieder der Friedensfilmpreis Jury 2018 

Miraz Bezar (Drehbuchautor und Theaterregisseur)

Helgard Gammert (Betreiberin des Bali-Kinos Berlin)

Matthias Coers (Filmemacher und Soziologe) 

Florian Hoffmann (Regiestudent an der Deutschen Film- und Fernsehakademie Berlin)

Lena Müller (Filmemacherin und Produzentin)

Burhan Qurbani (Regisseur und Filmemacher

Peter Steudtner  (Dokumentarfilmer und -fotograf)

[mehr Infos zur Jury]
Weitere Informationen: www.friedensfilm.de  

Pressekontakt:
Martin Zint, presse@friedensfilm.de oder Tel. 0170 3812822


 



32. Friedensfilmpreis geht an El Pacto de Adriana

Mitteilung an die Medien

32. Friedensfilmpreis bei der Berlinale geht an

El Pacto de Adriana (Adrianas Pact)
von Lissette Orozco, Chile 2017, 96‘,

Dokumentarfilm

Lisette Orozco spürt in El Pacto de Adriana auf packende Weise der Rolle ihrer Tante Adriana in der Diktatur unter Pinochet nach und bricht damit den „Pakt des Schweigens“. Ihr Film hat eine klare Haltung, behauptet aber nicht, die Wahrheit zu kennen. Seine Spannung gewinnt der Film aus den wachsenden Zweifeln an der geliebten Tante. Die Regisseurin geht der Wahrheit auf den Grund und erliegt dennoch nicht der Versuchung, vorschnell zu urteilen. Sie überlässt es den Zuschauern, eigene Schlüsse zu ziehen.

Gesellschaftlicher Frieden beginnt mit der Aufarbeitung der eigenen Geschichte. Diese sehr persönliche und schmerzliche Auseinandersetzung mit ihrer Familie und der Geschichte Chiles beweist außergewöhnliche Courage. 

Eine unabhängige, vom Trägerkreis des Friedensfilmpreises berufene Jury hat sektionsübergreifend Filme gesichtet und einen Film ausgezeichnet, der in besonderer Weise das friedliche Zusammenleben fördert. Der Preis ist mit
5.000 € dotiert und wird am 19. Februar in Form einer von Otmar Alt geschaffenen Bronzeplastik überreicht.

Mehr zur Jury hier: https://www.boell.de/de/2017/01/11/friedensfilmpreis-2017-die-jury?utm_campaign=knm

Absender: Trägerkreis Friedensfilmpreis, Heinrich-Böll-Stiftung / Friedensinitiative Zehlendorf / Weltfriedensdienst e.V., Kontakt: Martin Zint – 0170 3812822, presse@friedensfilm.de

Weltweit einmalig – Friedensfilmpreis bei der Berlinale

Bei der 67. Berlinale wird der 32. Friedensfilmpreis vergeben. Eine unabhängige, vom Trägerkreis des Friedensfilmpreises berufene Jury sichtet sektionsübergreifend bis zu 50 Filme und zeichnet einen Film aus, der in besonderer Weise das friedliche Zusammenleben fördert. Der Preis ist mit 5.000 € dotiert und wird am 19. Februar in Form einer von Otmar Alt geschaffenen Bronzeplastik überreicht. Die Berlinale ist das weltweit einzige ‚A‘-Festival mit einem Friedensfilmpreis.

Die diesjährige Jury zeichnet sich durch die breite Qualifikation der JurorInnen aus. Dokumentarfilmer, Filmkünstler, Drehbuchautoren, Journalistin, Kinobetreiberin u.a. sind vertreten. Daraus ergibt sich ein spezifischer, professioneller Blick auf die Filme und jede/r entwickelt eigene Kriterien zu ihrer Beurteilung – diesmal besonders herausgefordert durch die aktuelle Weltlage. Ein Jurymitglied drückte es so aus: „Wir leben auf einmal wieder im Krieg, dabei habe ich gedacht, meine Kinder werden im Frieden geboren und werden im Frieden sterben.“
Mehr zur Jury hier:
https://www.boell.de/de/2017/01/11/friedensfilmpreis-2017-die-jury?utm_campaign=knm

                      


30 Jahre Friedensfilmpreis bei der Berlinale

MITTEILUNG AN DIE MEDIEN - 66. BERLINALE – 31. Friedensfilmpreis

1986 wurde eine Gruppe friedensbewegter BerlinerInnen bei dem damaligen Festivalleiter Moritz de Hadeln vorstellig und schlug ihm die Schaffung eines Friedensfilmpreises bei der Berlinale vor. Trotz anfänglicher Zurückhaltung bei den Berlinale Verantwortlichen wurde im gleichen Jahr der erste Friedensfilmpreis verliehen. Seitdem ist die Berlinale weltweit das einzige A-Festival mit einem Friedensfilmpreis.

Was ist ein Friedensfilm?

In bemerkenswerter Kontinuität wurde seit 1986 jedes Jahr ein Berlinale  Beitrag mit dem Friedensfilmpreis ausgezeichnet. Dabei weiß eigentlich niemand so genau, was ein Friedensfilm ist. Darf er aggressiv sein? Oder sollte er es sogar sein? Reicht es, die Grausamkeit des Krieges zu zeigen? Oder lüftet er den Vorhang zu einer Welt, die in Frieden lebt? Die Antwort darauf fällt in jedem Jahr etwas anders aus. Der Preisträger sollte die Stilmittel des Filmes  nutzen, um das friedliche Zusammenleben der Menschen zu fördern. Z.B. indem er den Krieg verurteilt, Wege zur Versöhnung aufzeigt oder friedensfeindliche Tendenzen wie Rassismus und Nationalismus thematisiert.

Zum 10. Friedensfilmpreis schuf der Berliner Künstler Otmar Alt eine Bronzeskulptur, die dem jeweiligen Preisträger überreicht wird, dazu kommt ein Preisgeld von 5.000 €. Die repräsentative Skulptur wird von ippnw/Internationale Ärzte für die Verhütung des Atomkrieges – Ärzte in sozialer Verantwortung gestiftet, das Preisgeld von der Heinrich Böll Stiftung.

Ein Trägerkreis beruft die Jury und organisiert die Verleihung. Aktuell gehören ihm die Heinrich Böll Stiftung, der Weltfriedensdienst und die Friedensinitiative Zehlendorf an.

Verleihung des 31. Friedensfilmpreis am 21.2.2016, 17 Uhr im Hackesche Höfe Kino


„Ich frage mich, welche Art von Filmen ich heute machen würde, wenn ich könnte. So wie die Welt ist, denke ich, dass sie sehr kritisch wären - sehr aggressiv.“ ―Fritz Lang  im Jahr 1976


Pressekontakt: Martin Zint, 030 25399018, 0176 536 00406, zint[at]wfd.de


Absender: Weltfriedensdienst e.V., Hedemannstraße 14, 10969 Berlin, für den Trägerkreis Friedensfilmpreis


Mitteilung an die Medien

66. BERLINALE – 31. Friedensfilmpreis

Anlässlich der 66. BERLINALE wird der  31. Friedensfilmpreis verliehen. Er ist mit 5.000 € dotiert und wird in Form einer von Otmar Alt gestalteten Bronzeplastik übergeben. Die Bekanntgabe des Preisträgers erfolgt am späten Abend des 19. Februar, Preisverleihung ist am 21.Februar 2016 um
17 Uhr im Hackesche Höfe Kino.

Der Trägerkreis des Friedensfilmpreises (Heinrich Böll Stiftung, Friedensinitiative Zehlendorf, Weltfriedensdienst e.V.) hat eine kompetente Jury berufen, die  aus allen Berlinale-Beiträgen Bereichsübergreifend den Preisträger 2016 auswählt. Dazu werden bis zu 50 Filme gesichtet.

Mitglieder  der Jury 2016 sind
Matthias Coers, Filmemacher, Soziologe, freiberuflicher Journalist und Kameramann
Teboho Edkins, Filmkünstler, Dokumentarfilmer
Helgard Gammert, Betreiberin des Bali-Kinos Berlin
Ulrike Gruska, Pressereferentin bei Reporter ohne Grenzen
Michael Kotschi, Kameramann und Produzent
Lena Müller, Filmemacherin und Produzentin
Yael Reuveny, Regisseurin und Drehbuchautorin

Weitere Informationen: www.friedensfilm.de

Pressekontakt: Martin Zint, zint[at]wfd.de, 03025399018 oder 017653600406                                           

Mitteilung an die Medien

65. BERLINALE – 30. Friedensfilmpreis

Berlin, 13. Februar 2015

Der Friedensfilmpreis 2015 geht an

THE LOOK OF SILENCE von Joshua Oppenheimer
Mehr als eine Million Menschen wurden in Indonesien nach dem Militärputsch von 1965 grausam und willkürlich umgebracht. Verbrechen die nie aufgearbeitet noch geahndet wurden. Über die Täter drehte Joshua Oppenheimer bereits den preisgekrönten Dokumentarfilm „The Act of Killing“. In seinem neuen Film „THE LOOK OF SILENCE“ wechselt er die Perspektive. Adi, der Bruder eines der Ermordeten, sucht den Kontakt mit den Tätern und befragt sie zu ihren Taten. Oppenheimer gelingt es auf ergreifende Weise ein gesellschaftliches Tabu aufzubrechen. Daraus entstand ein Film über die Abgründe menschlicher Grausamkeit und über die hoffentlich ebenso große Fähigkeit zur Versöhnung. Die tödliche Stille lässt sich durch Nachfragen überwinden. Das öffnet Opfern und Tätern die Chance zum Weiterleben in einer versöhnten Welt. Das ist eine einfache, aber so sehr wichtige Botschaft des Films. [mehr]

Preisverleihung und Vorführung des Preisträgers:
Sonntag, den 15. Februar 2015, 17 Uhr im Babylon, Berlin Mitte

Eine lobende Erwähnung spricht die Friedensfilmpreisjury dem Film FLOTEL EUROPA aus (Vladimir Tomic, Srdjan Keca, Selma Jusufbegovic, Dänemark/Serbien 2015). Der Film zeigt Flüchtlinge nicht als Objekte unserer Ängste oder Mildtätigkeit, sondern als selbstbewusste Subjekte ihres Handelns, sie nehmen ihr Schicksal in die Hand.
[mehr]

Akkreditierung für die Friedensfilmpreisverleihung über Martin Zint, zint[at]wfd.de,
Tel: 01703812822. Berlinale Akkreditierungen gelten nicht!

Mehr Informationen unter www.friedensfilm.de

Pressekontakt: Martin Zint 01703812822, zint[at]wfd.de


65. BERLINALE – 30. Friedensfilmpreis

Hinweis für die Redaktionen 12.2.2015


Bekanntgabe des 30. Preisträgers des Friedensfilmpreises bei den Internationalen Filmfestspielen Berlin am späten Abend des 13.02.2015.

Preisverleihung und Vorführung des Preisträgers: Sonntag, den 15. Februar 2015, 17 Uhr im Babylon, Berlin.
Laudatio: Katrin Schlösser, Filmemacherin, Professorin an der Kunsthochschule für Medien in Köln, Mitglied der Friedensfilmpreisjury.

Gedanken zu 30 Jahren Friedensfilmpreis: Ulrich Gregor, Filmhistoriker, Gründer des Berlinale Forums.

Der Preis wird vom Schöpfer der Bronzeskulptur, dem Berliner Künstler Otmar Alt, persönlich übergeben.

Akkreditierung für die Friedensfilmpreisverleihung über Martin Zint, zint@wfd.de, Tel: 01703812822. Berlinale Akkreditierungen gelten nicht!

 

 

 

 


65. Berlinale - 30. Friedensfilmpreis

Mitteilung an die Medien  - 3. Februar 2015

 

30. Friedensfilmpreis - Gradmesser gesellschaftlicher Veränderungen

 

Auf der 65. Berlinale wird der 30. Friedensfilmpreis verliehen. Was 1986 als belächelte Initiative Berliner Friedensgruppen begann hat sich zum renommierten Sonderpreis entwickelt.

 

Die Gründungsmitglieder setzten inmitten einer Welt aus Glanz und Glamour auf thematische Impulse, die gesellschaftliche Bezüge in den Filmen deutlich machten. Bei der Preisverleihung zum Abschluss der Berlinale lenkten kompetente Laudatoren (u. a. die Schriftstellerin Leonie Ossowski, die Publizistin Carolin Emcke, der Regisseur Andreas Dresen und Ulrich Gregor vom Internationalen Forum des jungen Films) den Blick auf Filme, die sonst häufig nicht wahrgenommen worden wären. Er erwies sich als Gradmesser gesellschaftlicher Veränderungen: richtungsweisend, oft auch stilbildend für den engagierten politischen Film. Exemplarisch für die 29 bisher prämierten Filme und für die Arbeit der Jury seien diese Preisträger genannt: „Hotel Terminus“ von Marcel Ophüls (der in diesem Jahr die Berlinale Kamera erhält), „Turtles can Fly“ von Bahman Ghobadi oder "Szak a Szel - Nur der Wind" von Bence Fliegauf.

 

Die Berlinale ist das einzige A-Filmfestival mit einem Friedensfilm-Preis

 

Die Friedensfilmpreisjury 2015: Andreas Altenhof, Helgard Gammert-Jakli, Claudia Gehre, Anna Sofie Hartmann, Michael Kotschi, Lena Müller, Katrin Schlösser, Marianne Wündrich-Brosien, Martin Zint

Ansprechpartner für MedienvertreterInnen

 

Martin Zint

E-Mail: presse@friedensfilm.de

Tel.: 01703812822

Martin Zint, Alleestraße 37, 64367 Mühltal