Montag, 24. Juli 2017
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Akkreditierung von Journalisten für die Berichterstattung von der Friedensfilmpreisverleihung über Martin Zint, zint[at]wfd.de,
Berlinale Akkreditierungen gelten nicht!

32. Friedensfilmpreis geht an El Pacto de Adriana

Mitteilung an die Medien

32. Friedensfilmpreis bei der Berlinale geht an

El Pacto de Adriana (Adrianas Pact)
von Lissette Orozco, Chile 2017, 96‘,

Dokumentarfilm

Lisette Orozco spürt in El Pacto de Adriana auf packende Weise der Rolle ihrer Tante Adriana in der Diktatur unter Pinochet nach und bricht damit den „Pakt des Schweigens“. Ihr Film hat eine klare Haltung, behauptet aber nicht, die Wahrheit zu kennen. Seine Spannung gewinnt der Film aus den wachsenden Zweifeln an der geliebten Tante. Die Regisseurin geht der Wahrheit auf den Grund und erliegt dennoch nicht der Versuchung, vorschnell zu urteilen. Sie überlässt es den Zuschauern, eigene Schlüsse zu ziehen.

Gesellschaftlicher Frieden beginnt mit der Aufarbeitung der eigenen Geschichte. Diese sehr persönliche und schmerzliche Auseinandersetzung mit ihrer Familie und der Geschichte Chiles beweist außergewöhnliche Courage. 

Eine unabhängige, vom Trägerkreis des Friedensfilmpreises berufene Jury hat sektionsübergreifend Filme gesichtet und einen Film ausgezeichnet, der in besonderer Weise das friedliche Zusammenleben fördert. Der Preis ist mit
5.000 € dotiert und wird am 19. Februar in Form einer von Otmar Alt geschaffenen Bronzeplastik überreicht.

Mehr zur Jury hier: https://www.boell.de/de/2017/01/11/friedensfilmpreis-2017-die-jury?utm_campaign=knm

Absender: Trägerkreis Friedensfilmpreis, Heinrich-Böll-Stiftung / Friedensinitiative Zehlendorf / Weltfriedensdienst e.V., Kontakt: Martin Zint – 0170 3812822, zint@weltfriedensdienst.de

Weltweit einmalig – Friedensfilmpreis bei der Berlinale

Bei der 67. Berlinale wird der 32. Friedensfilmpreis vergeben. Eine unabhängige, vom Trägerkreis des Friedensfilmpreises berufene Jury sichtet sektionsübergreifend bis zu 50 Filme und zeichnet einen Film aus, der in besonderer Weise das friedliche Zusammenleben fördert. Der Preis ist mit 5.000 € dotiert und wird am 19. Februar in Form einer von Otmar Alt geschaffenen Bronzeplastik überreicht. Die Berlinale ist das weltweit einzige ‚A‘-Festival mit einem Friedensfilmpreis.

Die diesjährige Jury zeichnet sich durch die breite Qualifikation der JurorInnen aus. Dokumentarfilmer, Filmkünstler, Drehbuchautoren, Journalistin, Kinobetreiberin u.a. sind vertreten. Daraus ergibt sich ein spezifischer, professioneller Blick auf die Filme und jede/r entwickelt eigene Kriterien zu ihrer Beurteilung – diesmal besonders herausgefordert durch die aktuelle Weltlage. Ein Jurymitglied drückte es so aus: „Wir leben auf einmal wieder im Krieg, dabei habe ich gedacht, meine Kinder werden im Frieden geboren und werden im Frieden sterben.“
Mehr zur Jury hier:
https://www.boell.de/de/2017/01/11/friedensfilmpreis-2017-die-jury?utm_campaign=knm

                      


30 Jahre Friedensfilmpreis bei der Berlinale

MITTEILUNG AN DIE MEDIEN - 66. BERLINALE – 31. Friedensfilmpreis

1986 wurde eine Gruppe friedensbewegter BerlinerInnen bei dem damaligen Festivalleiter Moritz de Hadeln vorstellig und schlug ihm die Schaffung eines Friedensfilmpreises bei der Berlinale vor. Trotz anfänglicher Zurückhaltung bei den Berlinale Verantwortlichen wurde im gleichen Jahr der erste Friedensfilmpreis verliehen. Seitdem ist die Berlinale weltweit das einzige A-Festival mit einem Friedensfilmpreis.

Was ist ein Friedensfilm?

In bemerkenswerter Kontinuität wurde seit 1986 jedes Jahr ein Berlinale  Beitrag mit dem Friedensfilmpreis ausgezeichnet. Dabei weiß eigentlich niemand so genau, was ein Friedensfilm ist. Darf er aggressiv sein? Oder sollte er es sogar sein? Reicht es, die Grausamkeit des Krieges zu zeigen? Oder lüftet er den Vorhang zu einer Welt, die in Frieden lebt? Die Antwort darauf fällt in jedem Jahr etwas anders aus. Der Preisträger sollte die Stilmittel des Filmes  nutzen, um das friedliche Zusammenleben der Menschen zu fördern. Z.B. indem er den Krieg verurteilt, Wege zur Versöhnung aufzeigt oder friedensfeindliche Tendenzen wie Rassismus und Nationalismus thematisiert.

Zum 10. Friedensfilmpreis schuf der Berliner Künstler Otmar Alt eine Bronzeskulptur, die dem jeweiligen Preisträger überreicht wird, dazu kommt ein Preisgeld von 5.000 €. Die repräsentative Skulptur wird von ippnw/Internationale Ärzte für die Verhütung des Atomkrieges – Ärzte in sozialer Verantwortung gestiftet, das Preisgeld von der Heinrich Böll Stiftung.

Ein Trägerkreis beruft die Jury und organisiert die Verleihung. Aktuell gehören ihm die Heinrich Böll Stiftung, der Weltfriedensdienst und die Friedensinitiative Zehlendorf an.

Verleihung des 31. Friedensfilmpreis am 21.2.2016, 17 Uhr im Hackesche Höfe Kino


„Ich frage mich, welche Art von Filmen ich heute machen würde, wenn ich könnte. So wie die Welt ist, denke ich, dass sie sehr kritisch wären - sehr aggressiv.“ ―Fritz Lang  im Jahr 1976


Pressekontakt: Martin Zint, 030 25399018, 0176 536 00406, zint[at]wfd.de


Absender: Weltfriedensdienst e.V., Hedemannstraße 14, 10969 Berlin, für den Trägerkreis Friedensfilmpreis


Mitteilung an die Medien

66. BERLINALE – 31. Friedensfilmpreis

Anlässlich der 66. BERLINALE wird der  31. Friedensfilmpreis verliehen. Er ist mit 5.000 € dotiert und wird in Form einer von Otmar Alt gestalteten Bronzeplastik übergeben. Die Bekanntgabe des Preisträgers erfolgt am späten Abend des 19. Februar, Preisverleihung ist am 21.Februar 2016 um
17 Uhr im Hackesche Höfe Kino.

Der Trägerkreis des Friedensfilmpreises (Heinrich Böll Stiftung, Friedensinitiative Zehlendorf, Weltfriedensdienst e.V.) hat eine kompetente Jury berufen, die  aus allen Berlinale-Beiträgen Bereichsübergreifend den Preisträger 2016 auswählt. Dazu werden bis zu 50 Filme gesichtet.

Mitglieder  der Jury 2016 sind
Matthias Coers, Filmemacher, Soziologe, freiberuflicher Journalist und Kameramann
Teboho Edkins, Filmkünstler, Dokumentarfilmer
Helgard Gammert, Betreiberin des Bali-Kinos Berlin
Ulrike Gruska, Pressereferentin bei Reporter ohne Grenzen
Michael Kotschi, Kameramann und Produzent
Lena Müller, Filmemacherin und Produzentin
Yael Reuveny, Regisseurin und Drehbuchautorin

Weitere Informationen: www.friedensfilm.de

Pressekontakt: Martin Zint, zint[at]wfd.de, 03025399018 oder 017653600406                                           

Mitteilung an die Medien

65. BERLINALE – 30. Friedensfilmpreis

Berlin, 13. Februar 2015

Der Friedensfilmpreis 2015 geht an

THE LOOK OF SILENCE von Joshua Oppenheimer
Mehr als eine Million Menschen wurden in Indonesien nach dem Militärputsch von 1965 grausam und willkürlich umgebracht. Verbrechen die nie aufgearbeitet noch geahndet wurden. Über die Täter drehte Joshua Oppenheimer bereits den preisgekrönten Dokumentarfilm „The Act of Killing“. In seinem neuen Film „THE LOOK OF SILENCE“ wechselt er die Perspektive. Adi, der Bruder eines der Ermordeten, sucht den Kontakt mit den Tätern und befragt sie zu ihren Taten. Oppenheimer gelingt es auf ergreifende Weise ein gesellschaftliches Tabu aufzubrechen. Daraus entstand ein Film über die Abgründe menschlicher Grausamkeit und über die hoffentlich ebenso große Fähigkeit zur Versöhnung. Die tödliche Stille lässt sich durch Nachfragen überwinden. Das öffnet Opfern und Tätern die Chance zum Weiterleben in einer versöhnten Welt. Das ist eine einfache, aber so sehr wichtige Botschaft des Films. [mehr]

Preisverleihung und Vorführung des Preisträgers:
Sonntag, den 15. Februar 2015, 17 Uhr im Babylon, Berlin Mitte

Eine lobende Erwähnung spricht die Friedensfilmpreisjury dem Film FLOTEL EUROPA aus (Vladimir Tomic, Srdjan Keca, Selma Jusufbegovic, Dänemark/Serbien 2015). Der Film zeigt Flüchtlinge nicht als Objekte unserer Ängste oder Mildtätigkeit, sondern als selbstbewusste Subjekte ihres Handelns, sie nehmen ihr Schicksal in die Hand.
[mehr]

Akkreditierung für die Friedensfilmpreisverleihung über Martin Zint, zint[at]wfd.de,
Tel: 01703812822. Berlinale Akkreditierungen gelten nicht!

Mehr Informationen unter www.friedensfilm.de

Pressekontakt: Martin Zint 01703812822, zint[at]wfd.de


65. BERLINALE – 30. Friedensfilmpreis

Hinweis für die Redaktionen 12.2.2015


Bekanntgabe des 30. Preisträgers des Friedensfilmpreises bei den Internationalen Filmfestspielen Berlin am späten Abend des 13.02.2015.

Preisverleihung und Vorführung des Preisträgers: Sonntag, den 15. Februar 2015, 17 Uhr im Babylon, Berlin.
Laudatio: Katrin Schlösser, Filmemacherin, Professorin an der Kunsthochschule für Medien in Köln, Mitglied der Friedensfilmpreisjury.

Gedanken zu 30 Jahren Friedensfilmpreis: Ulrich Gregor, Filmhistoriker, Gründer des Berlinale Forums.

Der Preis wird vom Schöpfer der Bronzeskulptur, dem Berliner Künstler Otmar Alt, persönlich übergeben.

Akkreditierung für die Friedensfilmpreisverleihung über Martin Zint, zint@wfd.de, Tel: 01703812822. Berlinale Akkreditierungen gelten nicht!

 

 

 

 


65. Berlinale - 30. Friedensfilmpreis

Mitteilung an die Medien  - 3. Februar 2015

 

30. Friedensfilmpreis - Gradmesser gesellschaftlicher Veränderungen

 

Auf der 65. Berlinale wird der 30. Friedensfilmpreis verliehen. Was 1986 als belächelte Initiative Berliner Friedensgruppen begann hat sich zum renommierten Sonderpreis entwickelt.

 

Die Gründungsmitglieder setzten inmitten einer Welt aus Glanz und Glamour auf thematische Impulse, die gesellschaftliche Bezüge in den Filmen deutlich machten. Bei der Preisverleihung zum Abschluss der Berlinale lenkten kompetente Laudatoren (u. a. die Schriftstellerin Leonie Ossowski, die Publizistin Carolin Emcke, der Regisseur Andreas Dresen und Ulrich Gregor vom Internationalen Forum des jungen Films) den Blick auf Filme, die sonst häufig nicht wahrgenommen worden wären. Er erwies sich als Gradmesser gesellschaftlicher Veränderungen: richtungsweisend, oft auch stilbildend für den engagierten politischen Film. Exemplarisch für die 29 bisher prämierten Filme und für die Arbeit der Jury seien diese Preisträger genannt: „Hotel Terminus“ von Marcel Ophüls (der in diesem Jahr die Berlinale Kamera erhält), „Turtles can Fly“ von Bahman Ghobadi oder "Szak a Szel - Nur der Wind" von Bence Fliegauf.

 

Die Berlinale ist das einzige A-Filmfestival mit einem Friedensfilm-Preis

 

Die Friedensfilmpreisjury 2015: Andreas Altenhof, Helgard Gammert-Jakli, Claudia Gehre, Anna Sofie Hartmann, Michael Kotschi, Lena Müller, Katrin Schlösser, Marianne Wündrich-Brosien, Martin Zint

Ansprechpartner für MedienvertreterInnen

 

Martin Zint

E-Mail: zint[at]wfd.de

Tel.: 01703812822

Weltfriedensdienst, z.Hd. Martin Zint, Hedemannstraße 14, 10969 Berlin