Sonntag, 20. Oktober 2019
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Solidarität mit Ai Wei Wei

Marlene-Dietrich-Platz umbenannt

Marlene Dietrich trifft Ai Weiwei
Umbenennung des Marlene-Dietrich-Platzes in Ai-Weiwei-Platz
eine Aktion der Initiative Friedensfilmpreis

Am morgigen Sonntag fällt das Licht der Berlinale auf Schicksal und Werk des verfolgten chinesischen Künstlers Ai Weiwei.

Im Haus der Berliner Festspiele wird um 15.00 Uhr der Film "Ai Weiwei: Never Sorry" gezeigt, ein filmisches Porträt Ai Weiweis von Alison Klayman, die den Künstler über zwei Jahre mit der Kamera begleitet hat.

Ai Weiwei zog ein Leben des Kampfes für Menschenrechte in China einem privilegierten Leben vor und ist wohl als der wichtigste Kunst-Aktivist der Welt zu bezeichnen. Alison Klayman zeigt dies in der faszinierenden und wütend machenden Dokumentation .

Um die Intentionen der Berlinale zu unterstützen und um den Blick auf die Situation Ai Weiweis -und aller anderen drangsalierten und verfolgten Künstler- zu intensivieren wird Marlene Dietrich für einen Tag ihren Platz vor dem Berlinale Palast an Ai Weiwei übergeben:

Am Sonntag, dem  12.2., um 11.00 Uhr,  werden die Mitglieder der Initiative Friedensfilmpreis den Marlene-Dietrich Platz für einen Tag symbolisch in
Ai Weiwei Platz umbenennen und sich so mit dem Künstler solidarisieren.


"Marlene Dietrich war in all ihren Lebensjahren eine leidenschaftliche Verfechterin von Freiheit und Demokratie und stünde heute sicher hinter den Ansichten Ai Weiweis. Unsere Aktion hätte ihr gefallen, davon sind wir überzeugt," betonte Christoph Heubner, der Sprecher der Jury des Friedensfilmpreises.

Pressemitteilung vom 11. 2. 2012

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