Sonntag, 25. Juni 2017
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Friedensfilmpreis 2013 für "A world not Ours"

A World not Ours
Der 28. Friedensfilmpreis geht an Mahdi Fleifel für seinen Dokumentarfilm ´A World not Ours´.

Begründung der Jury

Der dänisch-palästinensische Regisseur Mahdi Fleifel stammt aus dem   Flüchtlingslager Ain el-Helweh, einem der ältesten im Süd-Libanon. Sein Vater   und er dokumentieren mit der Kamera das Leben der Familie und des Lagers, mit liebevollem Blick und Humor – über dreißig Jahre hinweg. Deutlich wird die  zermürbende Situation der Menschen ohne Hoffnung und Zukunft im Lager, das   zu einer Insel der Isolation wird. Aus Fleifels Erinnerungen entsteht ein dichtes Bild vom Leben im Niemandsland.

Der Film befreit sich völlig von den üblichen Schemata der Einordnung der   Konflikte zwischen Israelis und Palästinensern. So wird er zu einem Plädoyer  für einen neuen Friedensprozess im Nahen Osten.

Immer mehr Menschen leben über längere Zeiträume in den Flüchtlingslagern   unserer Erde. Sie hoffen immer noch auf ein Leben in Würde und darauf in ihre   Heimat zurückkehren zu können.

 

 

Die Friedensfilmpreis-Jury 2013

von links: Christoph Heubner (Jury-Sprecher), Mehdi Benhadj-Djilali, Martin Zint, Marianne Wündrich-Brosien, Helgard Gammert, Claudia Gehre, Pary El-Qalqili, Monica Puginier, Sobo Swobodnik