Montag, 21. August 2017
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Friedensinitiative Zehlendorf

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Als Förderer des Friedensfilmpreises ist als erstes die Friedensinitiative Zehlendorf zu nennen. Sie ist eine von damals vielen bezirklichen Friedensgruppen, die sich Anfang der 80er Jahre, zu Zeiten von atomarer Hochrüstung auf beiden Seiten des „eisernen Vorhangs“ in Westberlin gebildet hatten. Ihre Mitglieder sind bis heute aktiv mit Aktionen und Ausstellungen gegen Landminen, Waffenhandel, Nazi-Schmierereien, Atomenergie.

In dieser Friedensinitiative entstand die Idee, das jährliche kulturelle Großereignis der Stadt, die Berlinale, als Forum für friedenspolitische Diskussionen zu nutzen. Der Künstler Otmar Alt schuf die Plastik, der Künstler und Bühnenbildner Roman Weill schuf das Logo, und so wurde der Friedensfilmpreis 1986, im Uno-Jahr des Friedens, erstmalig ausgelobt und ist seither fester Bestandteil der Internationalen Filmfestspiele Berlin.

Heinrich-Böll-Stiftung

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Weiterhin unterstützt die Heinrich-Böll-Stiftung den Preis. Die Heinrich-Böll-Stiftung steht Bündnis 90/Die Grünen nahe. Neben Seminaren, Fortbildungen, Stipendien und Forschungen fördert die Heinrich-Böll-Stiftung politische Initiativen. Die Auseinandersetzung mit dem Medium Film erschließt der Stiftung einen wichtigen Bereich ihres kulturpolitischen Engagements. Eine Unterstützung der Auszeichnung von Filmen, die Themen, Fragen und Probleme auf eine überzeugende Weise aufgreifen und vermitteln können, ist daher nur konsequent. Die Heinrich-Böll-Stiftung stellt das Preisgeld in Höhe von 5.000 Euro zur Verfügung. www.boell.de

Weltfriedensdienst e.V.

Der Weltfriedensdienst (WFD) e.V. wurde 1959 als Reaktion auf die Wiederbewaffnung der Bundesrepublik gegründet. Dem Kriegsdienst wurde ein Friedensdienst entgegengestellt. An Basisinitiativen in Afrika, Lateinamerika und Asien werden Fachkräfte vermittelt, die sich mit den Betroffenen gemeinsam für die Verbesserung der Lebensbedingungen und für mehr Gerechtigkeit engagieren.
In Deutschland sorgt der Weltfriedensdienst durch innovative Bildungsarbeit dafür, dass unsere Verantwortung für die Probleme des Südens Thema bleibt. www.wfd.de